Liquid-Tagebuch: Mixd Flavours Heisenbjørg

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Per Zufall bin ich an einem Offline-Shop vorbeigekommen. Und da ich eh neue Aromen brauchte, habe ich mich direkt mal neu eingedeckt. Darunter: Heisenbjørg von Mixd Flavours.

Natürlich handelt es sich um einen Klon vom berühmten Heisenberg. Allerdings ist es angeblich bewusst etwas anders designt worden. Wie bereits zum Blue Bomb von K-Boom, fehlt mir die Kenntnis vom Original, um einen Vergleich anzustellen. Zum Blue Bomb fehlt etwas die fruchtige Note. Primär schmeckt Heisenbjørg nach Anis mit einer etwas milderen Mentholnote und ist insgesamt vielleicht etwas gefälliger. Durchaus ein alltagstauglicher Geschmack. Doch langsam sollte ich auch mal das Original Heisenberg probieren um eine Vergleichsbasis zu bekommen.

Moradin 25 RTA

2016-11-25-12-40-58Durch einen Hinweis in einer Dampfergruppe auf Facebook, bin ich sehr günstig an einen Moradin 25 RTA gekommen. Etwas mehr als 10 Euro inklusive Versand war ein echter Schnapper, und ich konnte nicht viel falsch machen. Nach knapp einen Monat kam der Verdampfer gestern auch an.

Lieferumfang

  • Moradin 25 RTA
  • Ein Ersatzglas
  • Ein Tütchen mit zwei Wicklungen, Imbusschlüssel, Ersatzmadenschrauben und -Dichtungen

Der Moradin hat ein Velocity-styled Deck für zwei Coils. Versuchsweise habe einfach die beigelegten Wicklungen verbaut. Eine kommt auf 0.4Ω, beide zusammen also auf 0.2Ω. Eigentlich deutlich unter meinen sonstigen Setups, die ich meist zwischen 0.5 und 0.9Ω Wickele. Aber warum nicht mal was anderes ausprobieren?

Der Verdampfer verzichtet auf Liquid-Control und obere Airflow-Control. Entsprechend einfach und idiotensicher ist der RTA. Wenn man die untere Airflow-Control hochschiebt, verschließt man die Liquid-Kanäle. Das sollte man beim Befüllen unbedingt tun, sonst läuft die Suppe unten wieder raus. Zum Liquid-Auffüllen einfach die obere Kappe abschrauben und in die großzügige Öffnung einschütten.

Der erste Eindrück ist phantastisch! Unmengen Dampf, intensiver Geschmack und ein ordentlicher Flasch. Ich bin hellauf begeistert! Besonders, wenn ich den schmalen Preis bedenke. Für mich bisher der beste Verdampfer in meiner überschaubaren Sammlung und definitiv eine Empfehlung für jeden, der für kleines Geld einen guten RTA sucht. Lediglich der Zwang, zwei Coils verbauen zu müssen, könnte den ein oder anderen abschrecken…

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Technik-Frust: Acer c720 Chromebook Restore und GalliumOS

Ich hatte GalliumOS auf meinem Acer c720 Chromebook installiert. Eine schmale Linux-Distribution mit Ubuntu-Kern und XFCE Oberfläche. Schnell wie ein Chromebook, flexibel wie ein richtiges Linux-System – alles in Anbetracht der schwachbrüstigen Hardware. Doch habe ich das Chromebook im Ruhezustand stehen lassen. Beim nächsten Start: hieß es nur: OS sei defekt. Recherchen ergaben seinerzeit (finde den Link leider nicht mehr), dass Chromebooks schon mal gerne korrumpieren, wenn der Akku sich zu sehr entläd.

Neu aufgeladen, wollte GalliumOS dennoch nicht mehr starten. Also musste eine komplizierte Reanimation durchgeführt werden: Wiederherstellung von ChromeOS und von dort aus wieder GalliumOS aufspielen.

Dabei ist gerade das Wiederherstellen gar nicht so einfach. Mein altes Backup hatte ich mittlerweile gelöscht. Zwar gibt es dafür eine eigene Anleitung von Google und sogar eine Chromebook-Wiederherstellung als Chrome-App, doch leider arbeitet die unter Linux nicht. Schon interessant, hatte ich mit dem Tool auf dem Chromebook selber keine Probleme. Nur unter Ubuntu verweigert die App den Dienst. Schlussendlich gab es eine gute Anleitung mit einem funktionierenden Shell-Script unter http://www.codeapex.com/restore-an-acer-c720-chromebook-to-stock-after-installing-linux-on-it/

Etwas versteckt unter dem ausklappbaren Unterpunkt „Directions for creating the recovery USB flash drive in Linux“ findet sich ein Shellscript, das man einfach ausführen kann. Als Modell sucht man für das Acer c720 einfach nach Peppy. Anschließend wird das benötigte Image runtergeladen und kann auf einen USB-Stick geschrieben werden. Diesen Steckt man in das Chromebook und schon wird ChromeOS wieder hergestellt.

Anschließend kann man einfach wieder der Anleitung von GalliumOS folgen und hat wieder ein vollwertiges Linux auf dem Chromebook.

Als Anmerkung: Zum schreiben des GalliumOS-Images habe ich direkt mal eine neue Anwendung ausprobiert: Etcher. Kann man auch ruhig mal im Auge behalten, wenn man sich nie merken kann, welche Block-Size man für dd angeben muss (;

Schnelltest: Budgie- und Pantheon Desktop unter Ubuntu 16.10

Nachdem ich von Unity wieder zu Mate gewechselt bin, reizte mich heute mal die Vorstellung, eine der neuen, alternativen Desktop-Umgebungen unter Linux auszuprobieren.

Der erste Versuch sollte Budgie sein. Gänzlich neu geschrieben, hat der Desktop keine Altlasten von Gnome, wie beispielsweise mein aktuell verwendeter Mate-Desktop. Installation ging schnell und einfach über ein PPA. Abgemeldet, neu angemeldet mit Budgie als Oberfläche und soweit schaut doch alles gut aus. Budgie wirkt sehr aufgeräumt, reduziert auf das nötigste. Mich hat zunächst etwas gestört, dass weder Dropbox, noch meine Synology-Apps in der Benachrichtungsfläche angezeigt wurden, doch geschenkt. Im ersten Anlauf war ich recht begeistert. Doch als ich dann den ersten Text tippte, kam die Ernüchterung: Englisches Tastatur-Layout. An sich nicht so schlimm, ab in die Keyboard-Einstellungen und dort das englische Layout gelöscht – benötige ich eh nie. Doch kaum war das Layout gelöscht, stürzte Budgie ab. Und ließ sich nicht mehr reanimieren. Auch ein zurücksetzen der Benutzereinstellungen half nicht.

Also ein anderer Versuch: Pantheon, der Desktop von Elementary OS. Soll auch schick und schlank sein. Doch leider gibt es für Ubuntu 16.10 keine offiziellen PPAs. Lediglich das Daily-PPA erlaubte mir eine Installation. Doch anschließend wollte der Desktop auch nicht starten. Oder überhaupt ein Desktop. Unitiy, Gnome Flashback und Mate verweigerten ebenfalls den Dienst. Deinstallation von Pantheon und neustart von GVFS brachten erst wieder meine grafische Oberfläche jenseits von LightDM zum Laufen.

Schade, ich hätte gerne mal was neues probiert…

Linux-Desktop: Wieder zu Mate

Bei Linux-Desktops bin ich kein eingefleischter Hardcore-User. Ich habe keine favorisierte Umgebung, auf der ich fanatisch festhänge. Vielmehr habe ich in meiner Zeit als Linux-User viele verschiedene Desktops ausprobiert; von minimalistischen Openbox und i3-Setups zu volle Desktop-Environemnts wie Gnome oder KDE (damals noch 3.5). Darum bin ich eigentlich auch dem Unity-Desktop nicht abgeneigt. Ich mag die Integration aller Anwendungen in das Dock und das Tray, ich mag die potente Lense-Suche für Anwendungen.

Doch irgendwie ist Unity für meinen Laptop zu träge. Ich habe keine wirkliche Last auf meinen CPUs, ich habe noch mehr als 3GB RAM frei und dennoch reagiert mein Laptop hin und wieder äußerst zäh. Spätestens, wenn ich ein paar Browser-Tabs im Chrome offen habe, dann noch Darktable auf einem anderen Desktop öffne, sind alle Aktionen auf meinem Thinkpad eher behäbig. Grund genug, um noch mal auf Mate zu wechseln.

Gänzlich davon abgesehen, dass ich nun nur noch die Hälfte an RAM belege, arbeitet mein Rechner nun gefühlt wesentlich flüssiger.

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Geek Vape Griffin 25 RTA

img_20161019_152811-01Nachdem mein SubTank Mini das Zeitliche gesegnet hat, habe ich mir umgehend einen neuen Verdampfer bestellt. Nach einiger Recherche habe ich mich für den Griffin 25 von Geek Vape entschieden.

Der Griffin 25 ist eine größere Weiterentwicklung des normalen Griffin (der 22mm Durchmesser hat, der Griffin 25 hat, wie der Name vermuten lässt, 25mm) und wird in zwei Varianten verkauft: Einmal mit und einmal ohne zusätzliche Top-Airflow. Ich habe mich spontan für die Version mit Airflow entschieden, wenngleich ich diese eigentlich gar nicht brauche.

Wie üblich bei Intaste, war der Verdampfer auch sehr schnell da. Montags spät Abends bestellt, und am Mittwoch Mittag lag der Griffin bereits auf meinem Tisch.

Das mitgelieferte Zubehör ist angenehm umfangreich:

  • Verdampfer
  • Ersatz-Glastank in Milchglas
  • Ein Tütchen mit O-Ringe und Madenschrauben
  • Ein T-Förmiger Imbus-Schraubendreher
  • 2 Verschlüsse für die RBA-Einheit, wenn man den Griffin nur Single-Coil wickeln will

Der Griffin 25 hat ein „Velocity Style“ Deck, das viel Platz zum Bestücken bietet und mit zwei Coils betrieben werden kann. Alternativ verschließt man eine Seite mit einem mitgelieferten Stöpsel und kann den Verdampfer auch nur mit einer Spule dampfen.

Durch den großen Durchmesser ist der Griffin 25 wirklich sehr einfach zu bestücken. In meinem Übermut ob des vielen Platzes, habe ich erstmal eine dicke 0.7Ω Spule mit 3.5mm Innendurchmesser gewickelt. Beim nächsten Mal probiere ich mal 4mm Durchmesser.

Da die Liquidkanäle schon ordentlich groß sind, hatte ich die zu verwendende Wattemenge erst etwas unterschätzt. Als Ergebnis hat der Griffin natürlich erstmal ordentlich gesifft. Etwas mehr Watte rein und alles ist gut. Befüllt wird der Verdampfer über ein Top-Filling-System. Damit dabei nichts ausläuft, kann man die Liquidkanäle durch ein Drehen des Tanks verschließen. Und natürlich auch die untere Airflow-Control zu machen.

Nach den kleinen Problemen mit der zu geringen Menge Watte, ist der Griffin echt ein super Verdampfer. Sehr einfach zu wickeln, mit 6ml ein riesiges Tankvolumen, eine Menge Dampf und Geschmack. Was will man mehr.

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob der RTA mit seinen 25mm auf meine SuBox Mini passt. Bisher hatte ich nur 22mm Verdampfer drauf. Aber der geringe Überstand stört mich nicht im geringsten und macht insgesamt immer noch eine imposante Alltagsfigur.

Dampfer-Frust: Wotofo Serpent

IMG_20160623_141611758Ich habe diverse Anläufe unternommen. Aber irgendwie werde ich mit dem Wotofo Serpent nicht warm. Ich habe Micro- und Spaced-Coils gewickelt, von 0,4Ω bis 0,9Ω, wenig Watte verwendet, viel Watte reingestopft, die Watte bis in die Liquid-Kanäle ver- oder lediglich locker aufgelegt, mit 14 Watt gedampft oder auf 28 Watt hochgedreht. Immer und immer wieder treffe ich auf die gleichen Probleme:

  • Beim ersten Befüllen sifft der Serpent immer. Egal wie viel Watte ich wie verlege. Die Liquid-Control habe ich immer so weit zugedreht wie geht, die Öffnung der Airflow-Control ist auch irrelevent. Unten läuft das Liquid beim ersten Befüllen immer aus. Mal mehr und mal weniger.
  • Frisch gewickelt und mit Watte ausgestattet, schmeckt der Serpent super, erzeugt viel Dampf und hat einen sehr guten Liquid-Fluss, auch mit geschlossener Liquid-Control. Auch kann man den Serpent am Anfang mit hohen Wattzahlen betreiben. Aber spätestens nach einem Tag scheint das Liquid nicht mehr ordentlich zu laufen; der Verdampfer schmeckt schon mal kokelig, der Dampf wird weniger und der Geschmack lässt rapide nach.
  • Dazu das friemelige Einbauen einer neuen Coil, weil die Pole so extravagant angebracht sind.

Schade. Denn wenn der Verdampfer läuft, gefallen mir Geschmack und Dampf sehr gut. Aber gerade die ersten beiden Punkte gehen mir gehörig auf den Senkel und machen den Serpent für mich als Alltagsgerät unbrauchbar.

Liquid-Tagebuch: K-Boom Red Boom

img_20161017_134344-02Neben dem Blue Bomb habe ich auch das Red Boom von K-Boom bestellt. Ebenfalls mit Anis-Note, doch wesentlich dezenter. Die vorherrschende Aromanote sind rote Beeren, sodass das Red Boom sehr nach einem (Wald-)Fruchttee schmeckt. Im Nachgang kommt dann eine dezente Menthol-Note hervor.

mit Avoria-Base (55pg/35vg/10h2o, 6mg Nikotin) auf 7%, also der maximalen Dosierempfehlung des Herstellers. Intaste empfiehlt 5-8%. Ebenfalls habe ich aktuell die Reifezeit (Intaste: 1-3 Tage, Hersteller: 4-7 Tagen) nicht eingehalten, sondern nach ein paar Stunden gedampft.

Bei 0,5Ω und 30 Watt im Wotofo Serpent, entwickelt sich der Geschmack richtig gut. Das Blue Bomb hatte ich zuvor bei 0,5Ω auf 20 Watt gedampft, was mir persönlich schon ausreichte.

Könnte durchaus ein All-Day-Geschmack werden.

Liquid-Tagebuch: K-Boom Blue Bomb

img_20161017_134344-01Meine aktuellen Alltagsgeschmäcker waren gerade beim Versender meiner Wahl nicht erhältlich. Warum also nicht mal was neues ausprobieren? Also habe ich mir mal drei interessante Aromen bestellt und wollte mal testen. Heute auf dem Notizzettel: K-Boom Blue Bomb.

Die Bewertungen zum Aroma sind recht ambivalent. Zwei Leute zerreißen den Geschmack ordentlich, einer deutet an, dass es nahe am berüchtigten „Heisenberg“-Aroma sei. Dieses wird bekanntlich von vielen Dampfern extrem gelobt, als All-Day-Geschmack bezeichnet. Da mir aber zum Probieren 15 Euro für das Aroma etwas zu viel sind, habe ich dem Klon einfach mal eine Chance gegeben. Trotz überwiegend schlechter Kritik bei Intaste.de.

Gemischt mit Avoria-Base (55pg/35vg/10h2o, 6mg Nikotin) auf 7%, also der maximalen Dosierempfehlung des Herstellers. Intaste empfiehlt 10-10%, was meiner Meinung nach aber zu hoch dosiert wäre. Ebenfalls habe ich aktuell die Reifezeit (Intaste: 5 Tage, Hersteller: 3-7Tagen) nicht eingehalten, sondern direkt gedampft.

Die Anis/Lakritz-Note ist sehr vordergründig. Vielleicht deutet sich noch dunkle Johannesbeere/Cassis/Blaubeere dezent im Hintergrund an. Allerdings die eher synthetische Variante und nicht die von der natürlichen Frucht. Von Apfel oder Absinth schmecke ich hingegen nichts. Vielleicht, weil die meisten Leute Absinth synonym mit Anis verstehen und den Wermut nicht als zentralen Bestandteil kennen. Im Abgang kommt dann die Frische des Menthols heraus.

Insgesamt sicher etwas künstlich, aber durchaus okay. Mal schauen, wie es sich über einen längeren Zeitraum schlägt.

Death By Liquid: SubTank Mini

Just ist mein Kanger SubTank Mini gestorben. Fast ein Jahr hat er mir sehr gute Dienste erwiesen und wurde mit der RBA-Einheit sehr schnell zu meinem Lieblingsverdampfer. Einfach zu wickeln und mit echt guter Geschmacksentwicklung.

Letztes Jahr hat meine Frau mir einen Adventskalender mit 24 unterschiedlichen Liquids zum Durchprobieren geschenkt. Eigentlich waren fast alle Liquids gut. Einige haben mir sogar richtig gut geschmeckt, wenngleich sie auch nicht komplett alltagstauglich waren. Nur zwei absolute Ausfälle gab es. Ein Nuss-Liquid, das eher nach eingeschlafenen Füßen schmeckte und ein Maroco-Minz. Letzteres war so unglaublich intensiv im Minz-Geschmack, dass ich keinen kompletten Zug nehmen konnte, ohne dass es im Hals schmerzte.

Heute wollte ich dann den Rest im Verdampfer wegschütten und den Tank reinigen. Dabei hat sich die schwarze Beschichtung abgelöst. Leider nur partiell. Mit der weiterhin ablösenden Beschichtung will ich den Mini aber nicht weiter dampfen. Schade. Mal schauen, ob ich eine Alternative suche, oder mir den SubTank in normaler Größe als Ersatz zulege…

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