GalliumOS auf dem Acer p720

Ich mag die Ansätze der Chromebooks. Leichte, transportable Notebooks, die für ihre belange ordentlich Leistung bringen. Natürlich war ich anfangs skeptisch. Doch irgendwann hatte ich mir mal das Acer p720 für den Urlaub zugelegt, weil ich mein eigentliches Arbeits-Laptop nicht mitnehmen wollte. Seinerzeit war ich extrem positiv überrascht worden: Das Chromebook bootete verdammt schnell, Surfen im Internet ging mindestens so flink, wie auf meinem Laptop, gefühlt sogar noch besser. Auch Videos auf Netflix waren kein Problem. Ich war begeistert.

Leider sind die Einsatzzwecke für ein Chromebook fest auf eine Internetanbindung angewiesen. Und für viele Anwendungszwecke gibt es nicht die passende Software als Webapp. Und im letzten Urlaub kam das kleine Acer leider auch an seine Grenzen: Fotos von meiner Sony Alpha 6000 konnten nicht durchgehend angezeigt werden, immer wieder stürzte der Bildbetrachter an – scheinbar zu wenig Speicher.

Zu allem übel bekomme ich für das p720 auch nicht die interessanteste Weiterentwicklung von ChromeOS: Android Apps werden nicht für das Chromebook unterstützt.

Doch darum muss das Chromebook nicht unbedingt im Regal anstauben. Es gibt Alternativen und die Linux-Gemeinschaft war schon immer schnell, eine Distribution auf exotische Hardware anzupassen. So wusste ich bereits um Ubuntu- und Archlinux-Portierungen für Chromebooks. Nach etwas Recherche stieß ich aber schnell auf GalliumOS.

GalliumOS 2.0 basiert auf Xubuntu (Ubuntu 16.04 LTS), bringt also die Pakete von Ubuntu mit und läuft mit einem schlanken XFCE als Desktop-Oberfläche. Die Installation ging schnell und einfach, wie in der Anleitung beschrieben. Zum Download habe ich allerdings den Mirror aus Frankreich genommen, weil der Hauptserver sehr langsam war.

Etwas stört mich zwar, dass ich nach einem Neustart immer STRG+L drücken muss, um die Bootloader-Warnung zu umgehen, aber das ist nur ein kleiner Wermutstropfen.

Nach dem Start belegt GalliumOS etwas mehr als 600MB der verfügbaren 2GB Ram. Auf der Festplatte werden lediglich 3,7 der 15GB belegt. Durchaus adäquat.

Vorinstalliert werden u.a. :

  • Büro: PDF-Viewer, Orage Kalender/Zeit
  • Grafik: Simplescan und Ristretto-Bildbetrachter
  • Internet: Chromium, Hexchat, Pidgin
  • Multimedia: Deadbeef, VLC
  • Zubehört: Thunar, Mousepad, XTerm

Google Chrome lässt sich schnell und einfach nachinstallieren und dann erscheinen Chrome-Apps auch als eigener Menüpunkt. Ebenso kann man unkompliziert auf erhältliche Ubuntu-Pakete zugreifen und nachrüsten.

Die Multimedia-Testen funktionieren auch soweit out-of-the-box. Wie sich die Akkulaufzeit unter GalliumOS schlägt, muss ich noch ausreizen. Gerade werden mir in der Taskleiste bei 96% Ladung noch knapp 6 Stunden prognostiziert.

Doch der erste Eindruck ist bereits hervorragend. Ein schlankes, leichtes Notebook mit einem vollwertigem Linux, dass auch offline mit allen Programmen funktioniert, die ich von meinem Arbeits-Laptop gewohnt bin. Bisher bin ich echt begeistert.

Wochenendtour nach Tschechien

Am Wochenende ging es mit meiner Band nach Tschechien. Freitags morgens 8:30 in Aachen los, Sonntags abends um 22:00 wieder daheim.

Am Freitag kamen wir um 19:00 in Plzen an. Die kleine Kneipe hieß Pekelna Brana (übersetzt: Tor zur Hölle). Dort trafen wir auch alsbald auf die anderen Bands Disavoir Vivre (bei denen wir auch schlafen sollten) und Caca De Luna. Die Show war zwar nicht gut besucht, aber wir hatten dennoch Spaß. Anschließend mussten wir noch 30 Minuten durch den tschechischen Wald fahren, um zum Bauernhof von Disavoir Vivre zu kommen. Kaum zu glauben, dass auf diesem Straßen wirklich 90km/h erlaubt sind!

Am nächsten Tag etwas Sightseeing in Domažlice, eine Stadt, die gefühlt nur aus Rentnern und Nagelstudios besteht. Dann das übliche Warten im Moskyto Club, bevor dann auch die letzte Band Kellerasseln zu uns stieß. Der Abend war schon wesentlich besser besucht, als die Show zuvor und die Leute hatten echt ordentlich Spaß. Anschließend noch ein paar Bier und Schnaps zu Eurodance gekippt und dann wieder zurück zum Bauernhof.

Die Rückreise war leider etwas zäh, in Bayern gibt es nur Baustellen und Staus. Das einzig nervige an der Tour. Aber ansonsten war es wiedermal ein sehr spaßiger Trip.

Ein paar kleine Impressionen:

Schluckauf bei Bandcamp

Heute früh bekam ich eine Mail von Bandcamp. Unter anderem Stand in der Mail:

You received this because you bought Long Streak of Misery by Wreck of the Hesperus, also on Fort Evil Fruit.

Doch hatte ich nie das Album „Long Streak of Misery“ von Wreck Of The Hesperus gekauft. Also mal mein Bandcamp-Profil geöffnet und nachgeschaut. Und dort war dann plötzlich das besagte Album. Und noch zig andere Alben, die ich nie gekauft habe – oder zumindest nicht direkt über Bandcamp, sondern bei den Bands selber.

Nun begann das Raten. Wenn man einen kostenlosen Download bei Bandcamp tätigt, wird der nicht zur eigenen Sammlung zugefügt. Ebenso wurden mir bisher die Downloads nicht angerechnet, die ich über einen beigelegten Code zur Vinyl oder Kassette runtergeladen habe.  Da ich einige Alben aber gar nicht habe, also weder physisch noch digital, sind diese Gedanken auch hinfällig.

Der nächste Gedanke: Kann es sein, dass mir Bands und Label diese Sachen zuweisen können? Immerhin bekomme ich als Musikmagazin regelmäßig promotionales Material. Doch dann meist über Plattformen wie Haulix, die direkt ein digitales Wasserzeichen in die Lieder hauen, oder schlicht über Dropbox. Dennoch wäre dieser Promotionskanal denkbar.

Immer noch verwundert, schrieb ich einen Bekannten an. Meine neu errungenen Alben kamen ihm alle bekannt vor, hatte er sich doch erst kürzlich alles selber über Bandcamp gekauft. Und so kamen wir langsam auch auf eine potentielle Lösung…

Irgendwann hat der Bekannte mal ein Demo auf Bandcamp gekauft. Begeistert wie er war, hat er mir direkt den Download-Link aus seiner Mail weitergeleitet und meinte, ich solle unbedingt mal reinhören. Ja, sicherlich nicht okay, aber im Endeffekt ist es auch nur eine bequeme Form des Tape-Tradings (; Schlussendlich nutzte ich diesen Link zum runterladen.

Da er selber keinen Bandcamp-Account hat, scheint die Plattform nun aber über irgendwelche Mechanismen seine Einkäufe mit meinem Account zu korrelieren. Sprich: Alles was er in letzter Zeit gekauft hat, wurde direkt meiner Sammlung hinzugefügt.

Ein unschöner Bug – allerdings nur für Bandcamp. Ich könnte mich nun schlicht über die kostenlose neue Musik freuen. Doch wenn mich etwas wirklich interessiert, werde ich mir die Sachen weiterhin selber bei den Bands kaufen. Selbst bei kostenlosen Downloads freuen sich die Künstler über kleine Spenden.

Wotofo Serpent RTA – Teil II

Als ersten reinen RTA habe ich mir ja den Serpent von Wotofo gekauft. Günstiges Teil mit guten Bewertungen, warum also nicht damit mal den Schritt nach der RBA-Einheit des Subtank Minis machen?

Doch irgendwie habe ich das Teil bisher nicht richtig zum Laufen bekommen. Allerhöchstens zum Auslaufen. Der Tipp, dass die Watte nur bis an – und nicht in – die Liquid-Kanäle kommen darf, hat regelmäßig dazu geführt, dass der Verdampfer nach dem Befüllen ordentlich gesifft hat. Und wenn er nicht gesifft hat, hat er irgendwann gekokelt. Also so richtig Spaß gemacht hat der Serpent bisher nicht. Nachdem ich am Wochenende dann aber mit einem befreundeten Dampfer noch mal was über seinen neuen Avocado RDTA gequatscht hatte, wollte ich doch noch mal einen Versuch wagen.

Also: Komplett die bisherige Watte und Wicklung raus, komplett von vorne. Alleine das Einspannen der Coil ist bei dem Serpent ein kleiner Krampf; erst nach drei Wicklungen hatte ich die ordentlich sitzen.

Anschließend sprang dann erstmal der Widerstand meiner Wicklung auf dem Ohm-Meter wild hin und her. Ein wenig Anziehen der Schrauben um die Wicklung und den Pluspol des Verdampfers, haben das Problem aber auch gelöst. Diesmal habe ich die Watte bis ganz in die Liquid-Kanäle gelegt. Nun sifft der Serpent beim befüllen nicht mehr und der Nachfluss scheint auch bei zugedrehter Liquid-Control gut zu funktionieren.

So ganz warm bin ich immer noch nicht mit dem Serpent. Aber ich werde mich nun einfach mal weiter damit beschäftigen und ihn erstmal zur Hauptdampfe machen…

Ubuntu + Cinnamon: Mehrfaches entsperren nach Suspend

Die Cinnamon Desktop-Umgebung hat unter Ubuntu einen nervigen Bug. Wenn man das Laptop in den Ruhezustand versetzt, muss man das System anschließend mehrfach entsperren. Bekannt ist das Problem bereits seit 2 Jahren und wurde erst kürzlich als Bug anerkannt.

Als Lösung gaben diverse Nutzer an, dass eine Deinstallation des gnome-screensavers (und gegebenenfalls ein Töten der laufenden Instanzen) das Problem beheben sollte. Mal schauen, ob das bei mir auch klappt…

Twitter App: Twidere

Irgendwie ist es schwierig mit mir und Twitter. Ich habe bereits seit 2008 einen Account, der bereits unterschiedliche Namen und Identitäten innehatte. Mal habe ich den Dienst enger mit anderen Anwendungen verzahnt, jede positive Bewertung eines Youtube-Videos kundgetan, mal habe ich den Dienst eher lesend genutzt, immer wieder aber auch gänzlich in meinem Alltag missachtet. Ein richtig aktiver Nutzer werde ich wohl nie werden, versuche aber dennoch immer wieder mal ein Auge auf meine Timeline zu werfen.

Wo sich Twitter allerdings für meine Bedürfnisse stark etabliert hat: Als Verbreitungskanal für mein Musikmagazin. Einfache Integration in WordPress erlaubt mir das automatische Teilen über Facebook, Twitter und theoretisch auch Google+ – wenngleich letzteres nicht immer so zuverlässig klappt… RSS-Feeds haben sich bei vielen Leuten nicht durchgesetzt; sie beziehen Neuigkeiten eben über soziale Netzwerke. Zwar sind die Besucher über Twitter über die Jahre auch weniger geworden, dennoch findet man sie immer wieder in der Webanalytik.

Nun habe ich drei Twitter-Accounts. Einen persönlichen, und jeweils einen für meine Magazine. Teilweise gibt es sicher Überschneidungen, an anderen Stellen sehe ich die Kontexte deutlich getrennt. Und natürlich würde ich auch gerne im jeweiligen Kontext ein Like/Fav hinterlassen, retweeten oder (Ent-)folgen. Auf dem Smartphone habe ich dafür nach einer leichtgewichtigen Lösung gesucht. Metal for Android bietet beispielsweise einen Wrapper für Facebook und Twitter. An sich sehr sympathisch, weil ich bereits auf Swipe for Facebook als Alternative zur schweren App setze. Doch leider kann man bei Metal nur einen Twitter-Account hinzufügen.

Ein wenig Recherche brachte mich dann auf Twidere. Ein angenehm schlanker Client, der mehrere Accounts unterstützt, eine freie Spalten-Anordnung erlaubt, eine konsolidierte Timeline aller Accounts anbietet und sich optisch auch schön anpassen lässt. Mal schauen, ob ich damit wieder häufiger den Microblogging-Dienst nutze…

Synology DS NoteStation

Notiz-Anwendungen habe ich immer wieder probiert. Angefangen von Desktop-Outlinern wie RedNoteBook, portablen Wiki-Systemen wie TiddlyWiki, Cloud-basierte Lösungen wie Simplenote (das erst kürzlich Open-Source wurde), OwnCloud/NextCloud Notes, Google Keep, später mal Microsoft OneNote und natürlich den Platzhirschen Evernote. Doch immer wieder bin ich zurück zu den schlichten, einfachen Plain-Text-Dateien gekommen. Formatiert in Markdown, synchronisiert über Dropbox oder später OwnCloud/NextCloud, sind die Daten eigentlich überall lesbar. Bei NextCloud Notes direkt über den Browser oder über die entsprechende App, daheim schnell mit less, vi oder gedit.

Nun ist das Wetter wieder etwas besser, dass man auch mal draußen arbeiten kann. Doch habe ich auch nicht immer Lust, mein Arbeits-Laptop mitzunehmen. Für das Tablett fehlt mir eine Bluetooth-Tastatur, was schreiben eher unangenehm macht. Aber ich habe hier noch ein Chromebook, was ich mir irgendwann mal für einen Urlaub gekauft hatte, und seither eigentlich nur für diesen Anwendungszweck hier in der Ecke rumsteht. Warum soll das Gerät nicht auch zum Schreiben im Park oder auf der Dachterrasse genutzt werden?

Nun, Chromebooks haben den Nachteil, dass sie ohne Internetverbindung eher wenig können. Bleiben nur zwei Möglichkeiten: Tethering über das Smartphone – was bei meinem Datentarif eher suboptimal wäre – oder mal nach Crome-Apps schauen, die auch offline funktionieren. Für Notizen bin ich da schnell auf die Synology Note Station App gestoßen. Und da ich eh seit kurzem eine DS416play im Wohnzimmer stehen habe, habe ich mir dieses kleine Mikrouniversum mal genauer angeschaut…

Zunächst musste ich die Anwendung auf dem NAS installieren und Berechtigungen an die Benutzer vergeben, damit ich überhaupt darauf zugreifen kann. Anschließend war das einrichten der Chrome-App genau so ein Kinderspiel, wie bei der Android-App: QuickConnect-ID angeben, Benutzer und Passwort und schon konnte ich Notizen erstellen. In der Chrome-App läuft alles auch offline und synchronisiert sich, sobald ein Internet-Zugang wieder vorhanden ist.

In der Note Station kann man Notizbücher und Aufgabenlisten anlegen. Letzteres habe ich mir noch nicht genau angeschaut, weil ich zum Aufgabenmanagement nach diversen digitalen Versuchen immer noch auf mein Bullet Journal schwöre. Die gemeinsam mit der Ehefrau gepflegte Einkaufsliste ist nach wie vor bei TickTick.

Bei den Notizbüchern kann man auch kollaborativ mit anderen NAS-Benutzern in geteilten Notizen arbeiten oder verschlüsselte Notizen für sensible Informationen anlegen.

Die Notizen selber werden zunächst einem Datum zugeordnet und können mit einer Überschrift versehen werden. Innerhalb der Notizen kann man mannigfaltige Formatierungen durchführen, Audio-, Bild- oder Dateianhänge hinzufügen, Tabellen oder Diagramme erstellen und und und. Zur besseren Organisation, kann man eine Notiz zusätzlich verschlagworten und durchsuchen.

Direkt nach der Installation von Note Station auf dem NAS hat mich der DiskStation Manager (DSM) darauf hingewiesen, dass es auch eine Chrome-Erweiterung gibt: Den Synology Web Clipper. Dieser Clipper funktioniert ähnlich wie der von Evernote, erlaubt das Erfassen von vereinfachtem oder vollständigen Text, einem kompletten oder ausgewählten Screenshot der aktuellen Webseite. Dazu wieder Verschlagwortung und ein Kommentar und schon kann man die Note Station als Ersatz für Pocket, Wallabag oder Instapaper verwenden.

Aktuell bin ich mehr als positiv angetan von Note Station. Ob ich das Werkzeug auf lange Sicht verwenden werde, vielleicht wirklich auch Pocket dadurch ersetze, oder ob ich es in ein paar Wochen genau so abschaffe, wie ich es mit Keep, Simplenote oder Evernote gemacht habe, wird sich erst später zeigen.

Leider gibt es keine native Anwendung für Linux. Darum musste ich mir eine Verknüpfung zur Chrome-App anlegen, über die ich auf die Notizen zugreife. Der Umweg über den DSM ist mir etwas zu sperrig. Doch mit diesem kleinen Nachteil kann ich gut leben.

Nette Features in Cyanogen-Mod 13 (Marshmallow)

Als Besitzer des ersten Moto G komme ich leider nicht in den Genuss eines blanken Android Marshmallows über den Gerätehersteller. Doch zum Glück gibt es das Projekt CyanogenMod. Nach den ersten Schwierigkeiten mit dem Upgrade, gefallen mir direkt ein paar Kleinigkeiten…

Neue Features im Drawer

Schnellauswahl-Seiten für Bluetooth und Wlan – Man wird nicht mehr in die Unterseite unter den Einstellungen weitergeleitet, sondern kann direkt vom Drawer aus ein neues Funknetzwerk wählen oder sich mit einem BT-Gerät koppeln.

Schnell-Knopf für den „Nicht Stören“-Modus.

Einstellungen

Die Option „Nicht Stören“ kann nun explizit den Wecker von der Benachrichtigungsunterdrückung ausschließen. Endlich wieder. Eine der Verschlimmbesserungen, die Android leider mit Lolipop eingeführt hat.

Eigenes Hintergrundbild für den Sperrbildschirm. Eher Eyecandy als sinnvolles Feature, aber ich finde es sehr nett, dass ich auf dem Sperrbildschirm ein anderes Wallpaper habe, als auf dem Launcher.

Granulare Einstellung der Icons in der Statusleiste.

Eher ein Feature von Marshmallow selber: Granulares Berechtigungssystem für Apps, das erst bei Bedarf Zugriff gewähren lässt.

„LiveDisplay“, ändert automatisch zur Tageszeit die Farbtemeratur des Bildschirms. Also weniger blaues Licht Abends, damit der Schlaf nicht beeinträchtigt wird.

Standard-Apps

Und der Audioplayer Apollo ist seit meinem letzten Kontakt auch brauchbarer geworden. Für mich ist es eine gute Alternative zu Google Play Music und hat die App vorerst von meinem Smartphone verbannt.

 

Technik-Frust: Cyanogenmod 13 für das Moto G (1. Gen)

Das Moto G erster Generation bekommt von Motorola kein Upgrade auf Android Marshmallow. Eigentlich schon Grund genug, dass man mittlerweile mal eine alternative Android-Distribution probieren kann. Deswegen habe ich vor einiger Zeit den Cyanogen Mod 12 (basierend auf Android 5) auf meinem Smartphone installiert; einen Build von CM 13 existierte nur als Nightly. Da wollte ich schlicht keine Experimente wagen.

Gestern benachrichtigte mich mein Telefon, dass eine neue Version des Cyanogen-Mods verfügbar sei. Und siehe da: CM 13 ist offiziell draußen, für mein Moto G „Falcon“ existiert ein Snapshot. Also über den CM-Updater das Image runtergeladen und gesagt: Installier Du mal.

Doch der Bootloader möppert: Nö, Du hast kein Root mehr. Soll ich das fixen? – Natürlich, mach mal! Doch das interessiert irgendwie nicht. Keine Fehlermeldung, kein Upgrade, einfach ein regulärer Start von CM12. Vorgang ein paar Mal wiederholt, keine Änderung. Also manuelle Installation des neuen Mods…

Über den Clockwork-Mod habe ich einfach die neue Version des Cyanogen-Mods über meine alte Installation gebügelt.

Reboot. Fehler: „Google Play Dienste wurden beendet.“ Als Popup-Meldung. Weggeklickt und schon wieder war sie dar. Immer und immer wieder. Sämtliche Lösungsansätze aus dem Internet halfen nichts: Alle Rechte für die Anwendung vergeben, /service flashen, aus dem Play Store neue Version installieren (wie denn bitte, wenn der Play Store gar nicht erst startet?!?), deinstallieren war gar nicht erst möglich. Diverse Ansätze, diverse Reboots, keine Änderung.

Open Gapps runtergeladen und per CWM einfach drüber gebügelt. Reboot. Fehler: „Setup hat einen Fehler“. Immer und immer wieder. Telefon faktisch unbenutzbar. Ins Recovery-Menü und alles mögliche durchprobiert: Cache und Dalvik gewiped, /system geflasht, CM 13 und Open Gapps neu installiert, immer noch der gleiche Fehler.

Am Ende hat nur eines geholfen: Wipe User Data / Factory Reset. Reboot. Telefon neu einrichten und letzten Stand aus der Google Cloud wiederherstellen lassen….

Dirty Hack und Router-Chaos

O2 hat uns mit seiner Homebox 2 zwangsbeglückt. Obwohl wir zuvor bei denen direkt eine Fritzbox gekauft hatten. Angeblich wegen „Technologieumstellung„, weil nun Telefonie über VOIP abgehandelt würde. Hatten wir zwar schon zuvor, aber egal…

Auf jeden Fall ist diese Homebox echter Rotz. SSID ändern? Klar, geht über die Konfigurationsoberfläche. „Bitte einen Augenblick Geduld…“ und dann ist es immer noch die alte SSID. Egal, ob ich per Wlan oder Kabel auf die Kiste zugreife. Gleiches für das Ändern des Wlan-Passworts oder des IP-Subnetzes.

Blöd nur, dass ich gerade Daten vom alten NAS auf das neue NAS kopiere. 2 Terrabyte, dauert also noch etwas. Doch die beiden Speicherkisten kommunizieren noch über das Subnetz, das die Fritzbox vorgegeben hat: 192.168.178.0. Die Homebox hat eher klassisch 192.168.1.0. Und lässt mich das, wie bereits gesagt, nicht ändern. Wie will ich also auf meine NAS draufschauen, ob der Kopiervorgang abgeschlossen ist?

Der dreckige Workaround: Ich habe die Fritzbox hergenommen. Per Wlan kam ich schon mal nicht mehr drauf. Über Kabel stellte sich schnell heraus, dass wohl O2 aus der Ferne einen Hardreset gemacht und alle Konfiguration von der Fritzbox gelöscht hat. Also erstmal ein initiales Setup. Kurzer Test, ob mit den generischen O2-Daten eine DSL-Einwahl möglich ist – natürlich nicht. Also wieder SSID und Passwort gesetzt und über LAN1 mit der Homebox verbunden. Dabei hat sich die Fritzbox automatisch in ein neues IP-Subnetz verschoben: 192.168.188.1. Also das wieder angepasst. Doch nun konnte ich über das Wlan der Fritzbox auch wieder auf die beiden NAS zugreifen.

Bleibt die Frage: Lasse ich das verteilte Setup, dass man über die Homebox gar nicht erst auf unser internes Netzwerk zugreifen kann? Oder spare ich mir einen Stromfresser? Oder ersetze ich den 10/100MB-Switch, an dem die beiden NAS aktuell hängen durch die Fritzbox? Letzteres scheint mir aktuell gar nicht so unattraktiv… Zumal ich mit der Wlan-Signalstärke von der Fritzbox sehr zufrieden bin. Über die Homebox liest man zuweilen eher ernüchternde Berichte…

Einziger Vorteil seit der „Technologieumstellung“: Scheinbar hat sich unsere Bandbreite vergrößert. Zuvor bei ca. 16Mbit, erreichen wir über fast.com nun Ergebnisse von ~22Mbit. Wenigstens etwas…

 

Update: Aussage von o2